So ist das Hostel-Leben…

Nachdem ich ja anfangs sehr skeptisch war, ob ich mich in einem Hostel wohlfühlen würde, kann ich jetzt nur sagen: ich fühl mich pudelwohl;-)

Ok, das liegt wohl vor allem am Hostel selbst. Das Hoey Moey ist echt cool. Es gibt einmal den Backpacker-Bereich, also einige 6er- und ein 10er-Zimmer, jeweils mit eigenem Bad. Die Zimmer sind alle ebenerdig in einer Reihe und vor jedem Zimmer ist eine kleine Terasse. Dann gibt es noch eine Art Motel mit Doppelzimmern und ein großes Restaurant mit Barbereich, wo abends manchmal Livemusik ist. Hier kann man relativ günstig und gut essen und auch die Happy-Hour läuft;-) Die Gemeinschaftsküche ist sehr groß und es gibt eine große Gemeinschaftsterasse, wo immer was los ist. Der Strand ist direkt dahinter, nur über eine kleine Holztreppe und man ist mitten im Paradies. Der Strand ist meistens ziemlich leer und man hat ihn fast für sich.

Die Leute hier sind alle supernett und kommen aus der ganzen Welt. Der Alterdurchschnitt ist so bei 25. Ich bin zwar hier mit Abstand die Älteste, aber dadurch, dass mich alle für 28 halten, fällt das garnicht so auf. Vor allem, da die Altersgrenze in den Schlafsälen eigentlich 30 Jahre ist, ich bin da wohl durchgerutscht;-)

Mein Tag besteht zur Zeit aus schlafen, Strand, chillen, quatschen und zwischendurch etwas arbeiten. Mittags helfe ich manchmal gegen ein freies Essen und Bier im Restaurant aus und abends putze ich die Küche. Da bin ich aber relativ schnell fertig, da sich immer jemand findet, der hilft…

Was definitiv zum Hostel-Leben dazu gehört, ist Beerpong spielen, eine Mischung aus Tischtennis und Trinkspiel. Die Regeln hab ich immer noch nicht kapiert, weiß nur, dass ich grotteschlecht darin bin und immer trinken muss;-)

Mein Zimmer teile ich grade nur mit 3 Mädels, 2 aus Deutschland und einer Irin. Das passt ganz gut und wir haben viel Spaß. Eigentlich will ich hier grade garnicht mehr weg, aber in 7 Tagen geht es erst mal weiter nach Byron Bay. Vielleicht auch schon etwas früher, da ein paar von den Leuten Silvester dort feiern wollen und ich mich vielleicht anschließe. Mal sehen, wie alles entscheid ich das auch kurzfristig…

Viele neue Fotos gibt es nicht, da ich im Moment einfach zu faul bin, etwas zu unternehmen. Diese Woche fahr ich aber auf jeden Fall noch nach Bellingen und einen Nationalpark. Bin etwas flexibler, da ich mich mit einem der Köche hier angefreundet hab, der ein Auto hat und mich ein bisl durch die Gegend kutschiert. Selbst fahren hab ich versucht, aber wir haben dann doch eingesehen, dass ich das zum Wohler aller besser lassen sollte. Zumal ich bei der ersten Fahrstunde schon auf der falschen Seite eingestiegen bim und gemerkt hab, da ist ja garkein Lenkrad;-)

Hoffe, ihr hattet alle ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest im Kreis eurer Lieben. Ich hab hier mit einem Barbecue am Strand gefeiert, das war aich schön, aber alles andere als besinnlich;-)

Bis die Tage!

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2 Responses to So ist das Hostel-Leben…

  1. Sonja says:

    Liebe Annette,

    Wünsche Dir noch schöne Weihnachten und einen guten Rutsch.
    Freu mich, dass es Dir gut geht und gefällt. Seele baumeln lassen gehört auf jeden Fall auch dazu. Wünsche Dir weiterhin eine gute Reise und viele tolle Eindrücke

    Wie Du bist älter als 28

    LG
    Sonne

  2. annetteunterwegs says:

    Liebe Sonne,
    vielen Dank. Wünsch ich dir auch!
    Fühl dich gedrückt!
    Und ich bin nur unwesentlich älter als 28;-)
    LG

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