Fast 8 Monate sind jetzt vergangen, seit ich am Flughafen Frankfurt stand, bereit für das wohl größte Abenteuer meines Lebens… Seitdem habe ich Waisenkälber mit der Flasche gefüttert, im Swag im Outback geschlafen, auf einem Segelboot gearbeitet, in einem Camper-Van im Bush gewohnt, bin in einem Helicopter auf einen Gletscher geflogen, habe in einem vietnamesischen Restaurant gekellnert, bin auf dem Rücksitz eines Motorrads durch die Berge gefahren und vieles mehr….

Faszinierende und tolle Menschen haben meinen Weg gekreuzt, ich habe atemberaubende Landschaften gesehen und vieles über mich selbst gelernt… Ich bereue meine verrückte Entscheidung überhaupt nicht und genieße jeden Tag aufs neue. Mal sehen, welche Abenteuer ich noch erlebe;-) Über meine Blogeinträge (siehe Kasten links) versuche ich euch regelmäßig auf dem Laufenden zu halten und euch so ein Stück mitreisen zu lassen;-)

Mein Reise-Rhythmus besteht mittlerweile aus einem Mix aus Hostels, Hotels, Workaway-Aufenthalten und Couchsurfing.

Workaway ist eigentlich nix andres als sich sein Schlafplatz und sein Essen zu verdienen, in dem man z. B. auf einer Farm, bei Familien, Einzelpersonen oder Hostels/Hotels verschiedene Aufgaben erledigt wie Gartenarbeit, Haushalt, Putzen, Mitarbeit bei den Tieren, Englisch-Unterricht, Kinderbetreuung und und und… Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt. Es wird so ca. 3-5 Stunden Arbeit pro Tag/5 Tage pro Woche erwartet, wird aber individuell besprochen. Manchmal hat man sein eigenes kleines Reich wie ich auf der Cattle Station in Australien oder man wohnt mit seinen Gastgebern zusammen und teilt Küche, Wohnzimmer und Bad und wird aus so komplett mit in das Leben einbezogen, hat aber genauso seinen Freiraum. Es gibt weltweit tausende von Angeboten – wen es interessiert schaut mal auf workaway.com.

Couchsurfen habe ich als Alternative für mich entdeckt und mittlerweile wirklich tolle Erfahrungen damit gemacht. Es gibt auch dafür eine eigene Webseite bzw. App (einfach mal Couchsurfing googeln). Da gibt man an wo man hin will, wann und für wie lange und bekommt dann die Gastgeber samt deren Profilen angezeigt und man schreibt sie einfach an. Auch hier gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten – eigenes Zimmer, geteiltes Zimmer, Zelt… Es ist immer ganz spannend, wer einen dann erwartet;-) Oft wird einem auch die Umgebung gezeigt (abseits der Touristenpfade), wird Freunden vorgestellt und hat einfach eine coole Zeit. Es kostet nichts, außer mal vielleicht ein Sixpack, ein Essen oder einen Zuschuss zu Spritkosten und man trifft wirklich super interessante Leute und vielleicht ergeben sich daraus auch Freundschaften und eines Tages schläft dieser Host auf deiner Couch;-)

Zwischen diesen beiden Dingen übernachte ich natürlich auch immer mal wieder in Hostels – man findet ja auch nicht überall grade etwas, vor allem wenn man so planlos wie ich reist. Hostels sind ok und meist auch ganz witzig, allerdings sind mir dort definitiv zu viele Deutsche;-) Ab und zu gönne ich mir auch mal ein Einzelzimmer oder ein eigenes Appartement für 1 oder 2 Nächte – manchmal muss das sein!!!

Also, seid weiter gespannt!

Ich freue mich auch immer über Mails, Kommentare oder Gästebucheinträge;-)

Cheers, Annette

 

 

 

 

 

Comments are closed.